Fussreflexzonen Massage

Unsere Füße sind Fortbewegungsmittel Nummer eins. In einem durchschnittlichen Leben tragen sie uns etwa viermal um die Welt und absolvieren dabei Tag für Tag rund 10.000 Schritte. Das Kredo der Fußreflexzonenmassage lautet aber, dass an den Füssen weit mehr hängt, als nur Transport und Bewegung, nämlich unsere Gesundheit. Möglicherweise stammen die Fussreflexzonen Massagen von den amerikanischen Ureinwohnern, den Indianern. Auch aus dem Raum China und altägyptischen Gebieten fand man Hinweise, die auf diese Praktiken hindeuteten. Der amerikanische Arzt William Fitzgerald studierte diese Behandlungsform intensiv und entwickelte anhand seines medizinischen Wissens das Behandlungsverfahren zur heutigen Anwendungsform der Fußmassage weiter. Fitzgerald stellte in den 20er Jahren eine verblüffende Form von Dämpfung oder Ausschaltung von Schmerzen vor. Die besagt, dass Linderung bei Zahnschmerzen eintreten können, wenn bestimmte Bereiche der Zehen und Füsse mit Zirkelbewegungen gereizt wurden. Somit wusste man, dass Reize von den Füssen aus, im Kopf und den Zahnschmerzen, beeinflusst werden konnten.

Das Fusspaar wird als Einheit betrachtet und nicht als zwei voneinander getrennte Füsse. Das Gesamtbild des Körpers kann man sich massstabsgetreu verkleinert an den Füssen vorstellen. Die Fußreflexzonenmassage basiert auf der Annahme, dass jedes Organ, jeder Muskel und Knochen über Reflexbahnen mit unseren Füßen in Wechselbeziehung steht. Demnach sind die einzelnen Reflexzonen auf den Fußsohlen bestimmten Organen und bestimmtem Gewebe zugeordnet: Das Gehirn steht etwa mit einer Stelle am großen Zeh in Verbindung, die Hormondrüsen mit der Ferse. Bei der Fussreflexzonenmassage werden gezielte Zonen am Fuss massiert, zur Beeinflussung die inneren Organe oder Körperfunktionen. Die Organe werden besser durchblutet und die gestaute und stagnierte Energie beginnt wieder zu fliessen. Zudem setz sich ein Selbstheilungsprozess in Gang.

Die Fussreflexzonenmassage eignet sich gut bei folgenden Beschwerden:

  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Schlaflosigkeit
  • Organfunktionsstörungen
  • Wechseljahrbeschwerden
  • schmerzhafte Regelblutungen